mit Rüdiger Nehberg
Die Story
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Das Fernsehen widmete ihm mehrere Sendungen, in der Presse machte er Schlagzeilen, ihm wurde das Bundesverdienstkreuz verliehen, er selbst verfasste 21 Bücher, drehte 18 TV-Filme, gründete eine Menschenrechtsorganisation, initiierte Wüstenkonferenzen zur Durchsetzung seiner Ideen und setzte sich immer wieder mit aller Kraft für seine Ziele ein. Er ist der Altmeister der Überlebenskunst und hat Generationen mit dem Reisevirus infiziert.
In einem „Lebenslauf der speziellen Art“ wird er zeigen, was ihn befähigte, monatelang im Abseits der Welt bestehen zu können. Kalkulierbaren Naturgewalten und unberechenbaren Menschen zu trotzen, Situationen zwischen Witz und Schock, zwischen Steinzeit und Gegenwart, Freiheit und Gefangenschaft, zwischen Leben und Tod zu überstehen.
Nehberg, der anfänglich das Abenteuer um der Erfahrung willen suchte, hat sich später dem „Abenteuer mit Sinn“ verschrieben. Die Aufmerksamkeit der Medien, die er mit seinen spektakulären Aktionen erlangt, stellt er in den Dienst derjenigen, die keine Lobby haben. Für die Yanomami-Indianer im Amazonasgebiet überquerte er drei Mal in haarsträubenden Vehikeln den Atlantik – bis die Respektierung ihrer Rechte auf ein Reservat erwirkt war. Seit einigen Jahren kämpft der Menschenrechtsaktivist gegen die Genitalverstümmlung afrikanischer Frauen. Wieder wählte er einen unkonventionellen Weg: Erfolgreich mobilisierte er die Kräfte des Islam, bis die höchste muslimische Rechtsinstanz den inhumanen Brauch als Sünde verdammte.
Rüdiger Nehberg, Jahrgang 1935, war viele Jahre selbständig als Konditor tätig, doch seinen Beruf fand Nehberg zwar “krisenfest, aber nicht erfüllend.”
Diese Erfüllung fand er in langen Expeditionen kreuz und quer um den Globus. Wer Nehberg noch nicht live erlebt hat, sollte das jetzt tun.
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