REGENWALD - auf der Fährte des Jaguars

Dem Mythos auf der Spur.

Sandra Hanke & Dieter Schonlau

 

Orang-Utans in schwindelnden Höhen, eine Anakonda beim Sonnenbaden, Pumas, Aras und giftige Schlangen – der National Geografic Fotograf Dieter Schonlau hat sie alle in freier Wildbahn fotografiert. Das ist ziemlich bemerkenswert, denn die meisten Fotos von Dschungeltieren entstehen in Zoos oder sind gestellte Aufnahmen zahmer Artgenossen, die von Tiertrainern in Pose gebracht wurden.

Seit sechs Jahren hatten Sandra Hanke und Dieter Schonlau den Traum, auch einen Jaguar in freier Wildbahn zu sehen. - Geheimnisvoll. Lautlos. Mit einem Blick, der Menschen töten kann. Unsichtbar. - Diese Legenden und Geschichten bekamen die Beiden bei Ihrer Suche nach der gefleckten Raubkatze in den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas immer wieder von Indianern erzählt.

Die Fährtensuche führte sie in Landschaften von unbeschreiblicher Schönheit, in denen sie die seltensten und schrillsten Lebewesen zu Gesicht bekamen. So konnten sie das Balzritual eines Kolibris von der Größe eines Fingerhutes mit der Kamera einfangen, entdeckten oben in den Baumkronen einen kleinen Ameisenbären oder bekamen aus einem Versteck heraus für einige Sekunden einen Jaguarundi, die viertgrößte Raubkatze Lateinamerikas, zu sehen! Eines der spannendsten Ereignisse ihrer Reisen war die nächtliche Begegnung mit einem ausgewachsenen Puma-Männchen, dem, nach Meinung der Jäger, gefährlichsten Tier im Wald.

Sie streiften in der Regen- und Trockenzeit durch die Wälder. Tag und Nacht. Sie fuhren im Boot die Ufer von unzähligen Flussläufen entlang, immer mit dem Wunsch und der Hoffnung, doch einmal einen Jaguar – den Herrscher dieser geheimnisvollen Welt – zu entdecken. Immer wieder trafen sie auf die Fährte des sagenumwobenen Jägers. Sie sahen tiefe, kraftvolle Kratzspuren an Bäumen und die Überreste von Kaimanen und Ameisenbären, welche dem Jaguar zum Opfer gefallen waren. Doch die gefleckte Raubkatze wollte sich nicht zeigen.

Es gibt nur wenige, die Fotografie im Regenwald mit so viel Begeisterung, Leidenschaft, Ausdauer und Erfolg betreiben wie Sandra Hanke und Dieter Schonlau. Ihre Fotos sind einmalig und spektakulär. Ob es ihnen auch gelungen ist, die größte Raubkatze des amerikanischen Doppelkontinents zu fotografieren, erfahren sie in dieser fantastischen Reportage.

Schloss Wackerbarth

Sa. 28.03.20 – 20.00 Uhr

VVK

AK

AK erm.

Kind

Kat.

Kat.

Kat.

Kat.

C 14,00€

C 17,00€

C 16,00€

C 10,00€

B 15,00€

B 18,00€

B 17,00€

B 10,00€

A 16,00€

A 19,00€

A 18,00€

A 10,00€

   Menü 34,00€ inklusive Getränk

 Vortrag mit oder ohne Menü buchbar

National Geographic Fotograf Dieter Schonlau und seine Frau Sandra Hanke wollen nicht möglichst schnell möglichst viele Tiere vor die Kamera bekommen, sondern sie in ihrem ursprünglichen Lebensraum porträtieren. Seit fast 30 Jahren bereisen sie zusammen die Regenwälder der Erde und lebten ganz auf sich allein gestellt insgesamt über 12 Jahre im Urwald. Mit Rucksack, Kompass und einer umfangreichen Fotoausrüstung bepackt, entfliehen sie jedes Jahr für einige Monate der so genannten zivilisierten Welt, um unter Urwaldriesen ihr Zelt aufzuschlagen. In unmittelbarer Bodennähe, im dichten Gebüsch, in den Baumkronen und an Flussläufen beobachten und fotografieren sie die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.

©_Dieter_Schonlau-Pressefoto_2.jpg

© Holger Fritzsche

Website erstellt von Drago Kreller