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TRANSSIB - Wodka Weite Abenteuer

Holger Fritzsche

Die Reise geht von Moskau, Russlands schönster Stadt, durch die endlosen Weiten Sibiriens und die geniale Steppenlandschaft der Mongolei bis in die hypnotisierende Metropole Peking.

Wo lohnt es sich auszusteigen? In Nowosibirsk? Naja. Am Baikalsee? Ja, auf jeden Fall, und viel Zeit mitbringen. In der Wüste Gobi? Ja unbedingt!

Russland und die Mongolei sind weit davon entfernt, paradiesisch zu sein, es sind keine Reiseländer für Leute, die ausschließlich Erholung suchen. Es sind eher unsortierte Schatzkisten mit einer zuweilen etwas lieblosen Verpackung. Aber wer sich ein wenig Mühe gibt und darunter schaut, findet Authentizität, Herzlichkeit und viel unberührte Natur.

Reisen kann man in den Zügen auf der TRANSSIB in der ersten, zweiten oder dritten Klasse. Wer es richtig luxuriös mag, der nimmt einen Sonderzug. Es ist eine Frage der eigenen finanziellen Potenz oder der eigenen Prinzipien, wie man auf der Strecke unterwegs ist. Holger Fritzsche hat fast alle Varianten ausprobiert und besuchte unterwegs die Menschen entlang dieses Schienenstranges.

 

"Die Transsibirische Eisenbahn ist die Bahnreise auf der ganzen Welt. Alles andere sind Peanuts." Dies schrieb Eric Newby, einer der erfolgreichsten englischen Reiseschriftsteller. Was ist dran an dieser Aussage? Die Live-Reportage von Holger Fritzsche liefert mit viel Humor und Insiderwissen Antworten.

Im real existierenden Sozialismus aufgewachsen, musste Holger Fritzsche am offiziellen Russischunterricht teilnehmen. Gelernt hat er in diesem Fach nicht viel - wie die meisten seiner Mitschüler. Die kyrillischen Buchstaben, dieses getrocknete Russisch, empfand er so unattraktiv, wie das Land, in dem diese Sprache gesprochen wird. Mit Russland assoziierte er nichts, was mit der Sehnsucht nach Ferne zu tun hatte.

Aber jung und abenteuerlustig, reiste Holger Fritzsche in Ermangelung anderer Alternativen 1986 dann doch in die damalige Sowjetunion ein. Illegal, aber mit einem schönen Motto: "Unerkannt durch´s Freundesland". Erst sechs Wochen nach seiner Einreise fiel es einem Polizisten in Georgien auf, dass Holger Fritzsche nicht vor ihm stehen dürfte. Auf dieser Tour änderte sich seine Meinung über das Land und seine Menschen grundlegend.

Viele Reisen führten ihn seit dieser Zeit immer wieder in die verschiedenen Regionen dieses riesigen Landes. Er mischt Foto, Film, Musik und einen fundierten, humorvollen Kommentar zu lebendigen Reportagen über diese noch recht unbekannten Reiseziele im Osten. Bei National Geographic erschien sein Buch zum Vortrag TRANSSIB – Wodka, Weite, Abenteuer.

Sommerkino Scheune Dresden

Do. 27.08.2020 I 20:30 Uhr

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© Holger Fritzsche

Website erstellt von Drago Kreller