"Wild - der letzte Trip auf Erden"

Reinhold Messner

 

Montag 4.12.17 (Ausverkauft) und Freitag 8.12.2017 | Rundkino

Beginn Vortrag: 20 Uhr                                                                                                   

 

VVK 32,90  €        Kinder 16,00 €        freie Platzwahl

 


Reinhold Messner und Arved Fuchs waren die ersten Menschen, die die Antarktis zu Fuß durchquerten. 92 Tage waren sie unterwegs, mehr als 1000 Kilometer, ohne Motorschlitten oder Hunde. Existentielle Erschöpfung wechselte sich ab mit Momenten unglaublichen Glücks über die Erhabenheit und Schönheit der Natur. Am 12.02. 1990 brachten sie dann erfolgreich eine Expedition zu Ende, die bis dahin niemand für möglich gehalten hatte. 

Vor über 100 Jahren nahm der Polarforscher Ernest H. Shackleton schon einmal dieses Wagnis auf sich, mit dem Ziel, die Heldentaten Scotts und Amundsens zu übertrumpfen. Nachdem die Endurance vom antarktischen Packeis eingeschlossen wurde, steckte sie einen Winter lang im Weddellmeer fest und sank im darauf folgenden Frühjahr. Drei Monate lang drifteten die 27 Männer auf dem Eis nordwärts, später rudern sie in ihren kleinen Motorbooten weiter. Erst nach 20 Monaten retten sie sich auf eine Insel - finden aber wird sie hier niemand…

Reinhold Messner erzählt dieses historische Abenteuer als Abenteurer. Begeisternd, packend und vor allem kompetent. Er zeigt beeindruckende historische Film- und Fotoaufnahmen und ergänzt sie durch seine persönlichen Erlebnisberichte während seiner Durchquerung der Antarktis zu Fuß: „… die Landschaft ist gigantisch, Ausmaße, die sich keiner vorstellen kann. Und das Wissen, da ist nirgends niemand, gibt dem Ganzen eine erhabene Stimmung… die Kälte dringt mir durch Mark und Bein…“

Die Besucher erwartet ein spannender und - wie von Reinhold Messner gewohnt - auch philosophischer Abend mit außergewöhnlichen Geschichten, Filmen und Fotos.

 

Reinhold Messner

Reinhold Messner bestieg als erster Mensch überhaupt alle 14 der sogenannten Achttausender bis zum Gipfel - ohne Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff, und revolutionierte damit den Bergsteigersport - mit leichter und minimaler Ausrüstung die Berge bei guten Wetterverhältnissen so schnell wie möglich zu besteigen und wieder zu verlassen. Vorher wurden Achttausender im Expeditionsstil mit Unmengen an Ausrüstungen wochenlang bestiegen. 

Er machte sich ein Vergnügen daraus, die geheiligten Tabus der Kletterwelt zu brechen. Rebellierte gegen Kameradschaftskult und heldische Phrasen, schrieb lieber über Motivation und Können statt von Ehre und Mannesmut. 

Über seine Expeditionen und Abenteuer veröffentlichte er mehr als achtzig Bücher. Mit seinen Publikationen, seinen sportlichen Erfolgen und seinen häufig polarisierenden Aussagen über das Bergsteigen, Massentourismus und Umweltpolitik erreichte Reinhold Messner ein für einen Bergsteiger außergewöhnliches Maß an Medienpräsenz.

 

www.reinhold-messner.de