Sardinien - zu Fuß, mit Kajak, Flossen und Gleitschirm

Holger Fritzsche

Sonntag  04.03.18 | Schauburg

Beginn Vortrag: 17 Uhr                                                                                                   


Ein paar Stunden mit dem Auto bis nach Livorno, eine Sternennacht auf dem Deck der ‚Moby Wonder‘, und schon taucht der Reisende ein in eine komplett andere Welt – in eine entspannte Welt, die auf kleinem Raum alles bietet: bretonische Felslandschaften, skandinavische Fjorde, Korkeichen, Pinien, stille Buchten, kristallklares Wasser an unzähligen, kaum fassbar schönen Stränden, bizarre Kletterfelsen in einsamen Bergwelten und vor allem auch sehr sympathische Menschen.

Die Sehnsucht nach der Sonne Italiens ließ Holger Fritzsche gemeinsam mit seiner Freundin nach Süden aufbrechen. Sie „eroberten“ die Insel mit dem Auto, zu Fuß, mit Kajak, Flossen und Gleitschirm.

Die Beiden besuchten sardische Feste, übernachteten bei den Wildpferden auf der Hochebene Giara, fuhren in der Morgendämmerung mit Fischern auf das Meer hinaus und unterhielten sich mit Künstlern, Bauern und außergewöhnlichen Winzern, um mehr über dieses Land, seine Bewohner und seine Geschichte zu erfahren. Während der Sommerferien testeten sie die Insel auf ihre Familientauglichkeit.

Die Beiden besuchen die Insel seit 2011 jedes Jahr und kennen inzwischen die meisten der schönen Plätze entlang der 1800 Kilometer langen Küste Sardiniens – Holger Fritzsche zeigt sie dank seines motorisierten Gleitschirms auch aus ungewöhnlichen Perspektiven. Er präsentiert Ihnen die Insel humorvoll, charmant und mit viel Liebe für dieses kleine Paradies im Zentrum des Mittelmeeres.

Sardinien duftet nach Macchia und Meer – die Schönheit des Augenblicks ist allgegenwärtig!

 

Holger Fritzsche

Im real existierenden Sozialismus aufgewachsen, reiste Holger Fritzsche aus Abenteuerlust schon zu Zeiten der Sowjetunion in den größten Flächenstaat der Welt ein. Illegal - unter dem schönen Motto: „Unerkannt durch Freundesland“.

Nach der Implosion der DDR fuhr er mit dem Motorrad u.a. durch Afrika und Australien, bevor er sich wieder intensiver Russland und in den letzten Jahren Sardinien zuwendete. An dieser Insel fasziniert ihm vor allem die allgegenwärtige Schönheit und die Gelassenheit der Sarden. 

Seine sportlichen Ambitionen fließen auch in seine Arbeiten ein, wie seine Luftbildaufnahmen aus dem Motorgleitschirm, wie bei seiner Reportage über seine Teilnahme am Sibirian Ice Marathon, seiner Reportage über seinen Gleitschirmflug vom 5633 m hohen Elbrus im Kaukasus.

Mit seinen Live-Reportagen war er bei allen großen Veranstaltern im deutschsprachigen Raum zu Gast, produzierte bisher drei Beiträge für das MDR-Fernsehen, veröffentlichte einen Bildband bei National Geographic und ist berufenes Mitglied der GBV.

Holger Fritzsche lebte mit seiner Familie in Radebeul.

 

www.holger-fritzsche.de